Lang Lang spielte überraschend beim Andermatt Swiss Alps Classics

Lang Lang hatte überraschend am Samstag bei seinem Konzert mit den Nachwuchspianisten seiner Lang Lang International Music Foundation zwei Solo-Stücke gespielt – eine grosse Ehre für das 2. Andermatt Swiss Alps Classics. Lang Langs Solo-Auftritt stand nicht im Konzertprogramm, nur dass er im theater (uri) in Altdorf mit jedem seiner Stipendiaten jeweils ein Stück vierhändig spielt. Er hatte aber vor seinem Auftritt seinem väterlichen Freund und Mentor Prof. Dr. Clemens Hellsberg, bereits eine „Überraschung“ angekündigt. Die beiden Stücke, die er dann völlig unerwartet je zum Ende der ersten Konzerthälfte und zum Ende der zweiten Hälfte spielte, waren: Chopin Nocturne in cis-Moll op.posth und ein Stück von Robert Schumann aus „Davidsbündlertänze“: Op.6 XIV „Zart und singend“.

Sein Spiel war – wie auch das seiner Stipendiaten zuvor – grandios, und er wurde im ausverkauften theater(uri) von mehr als 400 Zuschauern mit Standing Ovations gefeiert. „Ich dachte, es sei gut, ein paar Stücke zu spielen – allein – mit beiden Händen. Und es war sehr aufregend. Es war mein erstes Konzert seit dem ich 36 Jahre geworden bin. Nächste Woche spiele ich in Tanglewood in den USA und dann in Luzern. Es ist eine tolle Zeit für mich, und ich freue mich sehr“, sagte der chinesische Weltstar. Lang Langs Rückflug in seine Wahlheimat New York ging am Sonntagnachmittag vom Flughafen Mailand-Malpensa.

„Lang Lang ist ein ganz besonderer Künstler und Mensch“, sagte Clemens Hellsberg. „Das war ein sehr emotionaler Auftritt. Er hat sich bei uns in Andermatt wie in einer Familie gefühlt – getreu unseres Festivalmottos.“ Clayton Stephenson, einer von Lang Langs herausragenden Stipendiaten, sagte über seinen Mentor: „Lang Lang hatte eine grosse Pause, er hat der Musikwelt gefehlt. Sein Ton ist einzigartig, und er kreiert eine ganz besondere Atmosphäre.“ Für die Lang Lang International Music Foundation sei das Konzert „das bisherige Highlight in der Geschichte unserer Stiftung“ gewesen, sagte der 19 Jahre alte Nachwuchspianist. „Diese Stimmung und der Applaus waren ein unvergessliches Erlebnis.“

© Bilder Peter Fischli / Andermatt Swiss Alps Classics, Chris Garside, Valentin Luthiger

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