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LePhar richtet sein Scheinwerferlicht auf neue Klänge

Photo: zVg LePhar

Musik

LePhar richtet sein Scheinwerferlicht auf neue Klänge

Le phare, das bedeutet auf französisch „Der Leuchtturm“. Der Musiker Raphael Schwartz hat den Künstlernamen LePhar aus den Buchstaben seines Vornamens geschaffen, aber er steht auch sinnbildlich für seine Art Kunst aus Klängen zu schaffen.

Er ist ein Ausnahmekünstler in der Welt der elektronischen Musik und hat einen sehr ungewöhnlichen Weg hinter sich. Mit 7 sass er das erste Mal am Klavier, das seinen Weg seitdem begleitet. Er wuchs mit klassischer Musik auf und schaffte die Aufnahme ins Konservatorium. Auf den Gängen dort begegnete er der ungeheuren Freiheit und Vielfalt der Klangwelten und lernte, sich mit Musik auszudrücken.

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Die unterschiedlichen Einflüsse in seinem Leben haben ihn nie ganz losgelassen. Sein Schaffen prägen sie bis heute, er kehrt immer wieder zurück zu seinen Anfängen und beginnt gleichzeitig mit jedem Werk eine neue Reise. „Mich faszinieren die unendlichen Möglichkeiten in der Kreation und das Glück, das es mit sich bringt“, sagt er mit einem Schmunzeln über seine aktuelle Musik.

Hier gehts zum Youtube Profil von LePhar

2016 erforschte er dann den HipHop und gründete das vierköpfige Projekt Lélents, deren Mitglieder heute auch mit eigenen Soloprojekten erfolgreich sind. Er ging 2021 mit der Gustav Academy als einer von 20 geförderten, jungen Künstler auf Tour und stand mit den Rappern Pablo und Antoino auf der Bühne. Schlussendlich kam er auch zu Le Flux, die seinen ersten Kontakt zur elektronischen Musik herstellten.

Der Funke sprang sofort über. In der Vielfalt elektronischer Klänge erkannte er sich wieder: er, der Leuchtturm, der seinen Scheinwerfer auf unterschiedliche Musiklandschaften richtet. Er setzte sich keine Grenzen, experimentierte mit Liedern voll lateinamerikanischer Sehnsucht, heissem Reggae und seiner alten Welt der Klassik. Jazz, der nach rauchverhangenen Nachtclubs und schmerzhafter Sehnsucht klingt, finden sich ebenso in seinen Werken wie Trap und adrenalingepeitschter HipHop.

Seine endlose Suche nach der Verschmelzung neuer und alter Klänge findet sich so auch in seinem Album „Mixed Origins“, das eine Hommage an seine musikalischen Wurzeln und Triebe darstellt.

Mit dem Beat-Produzenten Askys webte er Beats, die den Herzschlag seiner Musik bilden. Ihm ist wichtig, dass er in jeder Faser seiner Kunst selbst zu finden ist – auch wenn er froh ist, dass die organisatorischen Aufgaben inzwischen ein Team für ihn übernimmt. „Am Anfang habe ich alles selber gemacht. Von der Musikproduktion über die Erstellung der Show bis hin zur Promotion, der Website und der Suche nach Konzerten. Heute kann ich mich auf die Musik konzentrieren und völlig frei experimentieren.“, fasst er erleichtert zusammen.

Für die Zukunft hat er noch Grosses vor: Ein neues Live-Set ist schon in Planung und eine neue EP für Ende des Jahres in den Startlöchern. Was ihn jedoch mehr umtreibt ist sein Drang nach Verbindung zu Menschen über seine Musik: „Ich will in einem Boiler Room spielen. Mitten im Raum stehen, alle um dich herum, direkt und hautnah – und dann deine Musik, als Teil von dem allen.“

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