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Nach Rapper Mello trägt jeder Künstler seinen Teil zur Rap-Kultur bei

Musik

Nach Rapper Mello trägt jeder Künstler seinen Teil zur Rap-Kultur bei

Zur Passion Rap kam der Schweizer Rapper Mello durch den Musikkanal MTV TRL. Immer nach der Schule sah er sich die neusten Rap-Videos an und feierte zu dieser Zeit fast alles. Diese Musik-Kultur hat ihn in ihren Bann gezogen. Diese Musik faszinierte ihn, aus nichts etwas zu erschaffen und dabei in Erinnerung zu bleiben.

Seine Texte entstehen heute spontan und direkt im Studio. Er hat damit aufgehört, sich einen Beat zu suchen, den Text dazu zu schreiben und es dann aufzunehmen. Seit zwei Jahren entsteht bei ihm alles spontan und on-the-spot. Er lässt sein Mikrofon laufen und nimmt auf, was er in diesem Moment fühlt und was er rappen möchte. Damit arbeitet er viel effizienter und zerbricht sich nicht mehr den Kopf über einzelne Sätze oder Reimstrukturen. “I just let it go the universe knows what its doing – also wer wäre ich, wenn ich dessen Gesetze in Frage stellen würde?” stellt Mello fest.

In seinen Songs steckt sein Leben. So war Mello nie der Rapper, der in seinen Songs über Dinge spricht, die er nicht erlebt hat oder keinen Bezug dazu hat. Früher rauchte er mit seinen Jungs Pot, was für sie das normalste auf der Welt war. Man machte sich zu dieser Zeit keine grossen Gedanken, sondern hat getan und gelassen, was man wollte. Am Kiosk wurden damals die Double Premium Blunt-Wraps mit verschiedenen Geschmäcker verkauft, und dabei war Mello Mango sein Favorit. So entstand u.A. sein Künstlername. Mit der Musik verarbeitet er aber hier und da seine Vergangenheit. Eine lange und düstere Zeit. Er wuchs in einem zerrütteten Familienumfeld auf. Seine Eltern trennten sich früh und er fühlte sich eine Ewigkeit lang verloren. Während er gepeinigt vom seelischen Schmerz aufwuchs, konnte er nie sein, wer und wie er eigentlich war, alles andere endete in einer Bestrafung. Im Kindesalter entwickelte er einen Hass auf die ganze Welt. Er war ein verlorener Junge, der auf dem Pfad der Selbstzerstörung wandelte. Er hatte kein Ventil. Das Ganze änderte sich, als er mit 12 Jahren zur Musik gefunden hat. Mello beschreibt diesen Zustand: “Die Musik hilft, doch diese lodernde Flamme in meinem Inneren ist vergleichbar mit einem Waldbrand … Würdest du die Wassermenge des Atlantik drüber kippen, wäre das ein Tropfen auf den heissen Stein. Das ist, was ich innerlich fühle. Dieses unermüdliche Feuer treibt mich jeden Tag, fordert aber auch Tribut. Auch wenn es in seinem Leben unzählige Tiefpunkte gab, ist das ok für ihn, weil er diese Hürden als wichtig anschaut und diese ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist.

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Hier gehts zum Youtube Profil von Mello

Mello selbst ist von der ganzen Rap-Kultur begeistert. Nach seiner Sicht trägt jeder Musiker seinen Teil dazu bei, genauso wie jeder Musiker Pros und Kontras hat. Der eine hat extrem gute Lyrics, ein anderer reisst die Bude mit seinem Vibe ein, der nächste ist nicht nur Musiker sondern auch ein Hypebeast, der in der Modeszene arbeitet.

Angesprochen auf Neider hat Mello gelernt damit umzugehen. Er meint aber: “Die meisten Menschen, die Neid hegen, haben keine Ahnung von dem, was du tust oder dafür opferst. Deshalb geht mir die Meinung solcher Personen dort vorbei, wo die Sonne nicht scheint. Die Menschen sind verschieden, das ist auch ok.”

Sein neuestes Werk ist „The Code“ feat. Kidd Kidd.

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