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FASHIONPAPER – das Magazin für Fashion, Beauty und Lifestyle

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Lena Hoschek entführt in die florierende Wintergarden Welt

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Lena Hoschek entführt in die florierende Wintergarden Welt

Mit der Herbst/Winter 2018-19 Kollektion entführt Lena Hoschek in eine samtig dunkle, wild florierende Welt, in der Eleganz und Weiblichkeit den Ton angeben. Inspiriert von antiken Büchern über die Naturgeschichte des Pflanzenreichs und der Gewächshausarchitektur des 19. Jahrhunderts, ist Wintergarden eine Kollektion, die durch eine Vielzahl botanischer Prints selbst den eisigsten Winter zum Erblühen bringt.

Detailgetreue florale Darstellungen, Käfer & Raupen, majestätische Schmetterlinge und imposante Nachtschwärmer, dienten diesmal als Vorlage für die vielen prachtvollen Printkreationen der Kollektion. Hierfür liess sich die österreichische Designerin von Schmetterlingsbüchern und Bildatlanten aus dem Jahre 1880 inspirieren. Neben der Ästhetik prachtvoller Tagfalter und Blüten war es vor allem auch die Vanitas Symbolik, die der Vergänglichkeit von Pflanzen innewohnt, mit der sich die Star-Designerin intensiv auseinandergesetzt hat. So entdeckt sie durchaus auch Schönheit in Verwelktem – ein Aspekt, den Hoschek in ihren Entwürfen bewusst aufgegriffen und mit Farbnuancen in erdigen Tönen nachempfunden hat. Ebenso in die Farb- und Materialwahl der Entwürfe eingeflossen sind die delikaten Schattierungen und Texturen der samtig schillernden Flügel des Totenkopfschwärmers. So erinnern vor allem Materialien wie feiner Samt und gebürstete Baumwolle an die Textur des Falters.

Lena Hoschek selbst engagiert sich bereits seit längerer Zeit ehrenamtlich als Beirätin der karitativen Stiftung der Rewe Gruppe „Blühendes Österreich“ für den Erhalt der Artenvielfalt heimischer Schmetterlinge und Insekten. „Die Natur ist für mich Inspirationsquelle und Rückzugsort zugleich. Pflanzen und Insekten faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Ausserdem muss ich mir ehrfürchtig eingestehen, dass die Natur immer die beste Designerin sein wird,“ so die Kleidermacherin.

Elegante Two Pieces, 18 Hour Dresses, anschmiegsame Cocktailkleider und weit schwingende Röcke präsentieren sich in feinem Tweed, opulenten Stickereien, Seidensamt, Damast und Brokat. Key sind die vielen botanischen Drucke aus der Kreativwerkstatt Hoschek. Klar erkennbar ist auch der Einfluss von Japonismus und Orientalismus – Strömungen, die zur Glanzzeit der Gewächshausarchitektur besonders tonangebend waren – an Pieces wie den Orient Pants, dem Geisha Dress oder dem Lotus Belt.

Spektakuläre Red Carpet Looks und ein über und über mit Blüten besticktes Hochzeitskleid aus dem Couture Atelier unter der Leitung von Thomas Kirchgrabner untermalten das internationale Standing des erfolgreichen Labels, das momentan stark expandiert.

Bilder © Lupi Spuma

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