Automobil
Winterzauber auf der Silberstrasse, mit dem Porsche Macan durchs Erzgebirge
Wenn der Winter das Erzgebirge in Stille hüllt, entfaltet sich entlang der Silberstrasse eine ganz besondere Magie. Wälder glitzern im Frost, Holzrauch liegt in der Luft, und im sanften Licht der kurzen Tage scheint selbst der Asphalt zu schimmern – wie poliertes Silber. Eine Illusion vielleicht, doch im Zusammenspiel mit dem Ice Grey Metallic des Macan Turbo Electric wird aus Fantasie Realität.
Die Reise führt in den Südosten Deutschlands, an die Grenze zu Tschechien. Das Erzgebirge mag nicht mit alpiner Höhe beeindrucken, doch seine Kraft liegt in der Tiefe: in jahrhundertealter Geschichte, in meisterlichem Handwerk und in einer Ästhetik, die leise wirkt – und lange nachhallt. Vor über 800 Jahren wurde hier Silber entdeckt. Ein Fund, der die Region für immer veränderte. Im 16. Jahrhundert war das Erzgebirge Europas bedeutendste Silberquelle. Der Reichtum finanzierte Städte, Kunst und Architektur – und prägte eine Lebensart, die bis heute spürbar ist.
Die Silberstrasse selbst entstand im 12. Jahrhundert als Handels- und Transportkorridor. Heute ist sie eine offizielle Ferienroute, rund 140 Kilometer lang. Kein einzelner Weg, sondern ein Netz historischer Pfade von Zwickau bis Dresden – vorbei an jenen Orten, die einst die Schatzkammern sächsischer Könige füllten.
Auftakt in Zwickau
Zwickau erzählt von industrieller Vergangenheit. Rote Backsteinbauten, alte Fabriken und Kopfsteinpflaster erinnern an eine Zeit des Aufbruchs. Kaum verlässt man die Stadt, schliesst sich der Wald. Lichtstrahlen brechen durch die Bäume und zeichnen feine Linien auf die Karosserie des Macan. Der vollelektrische Antrieb gleitet nahezu lautlos durch die Landschaft – so leise, dass man sich beinahe vorstellt, das Echo der Bergleute zu hören: Hacken, die auf Gestein treffen, Erzloren, die durch Stollen rollen. In Hartenstein führt der Weg an einem ehemaligen Bergwerk vorbei, heute ein Museum.
Holz war im Erzgebirge stets Überlebensgrundlage. Es stützte die Stollen tief unter der Erde. Als der Silberabbau versiegte, wurde es zur neuen Lebensader. Aus Bergleuten wurden Handwerker, aus Notwendigkeit entstand Kunst: Holzschnitzerei, Spielzeugbau, Volkskunst.
Schwarzenberg: Präzision hinter mittelalterlichen Mauern
Schwarzenberg wirkt wie eine Szene aus einem Historienfilm. Über der Stadt thront ein Schloss, die Gassen schmiegen sich an den Hang. Doch hinter dieser Kulisse verbirgt sich ein hochmodernes Kapitel Automobilgeschichte: der Porsche-Werkzeugbau. Hier entstehen hochpräzise Umformwerkzeuge, die weltweit in Presswerken für Karosserie-Aussenteile eingesetzt werden.
Seit über 125 Jahren werden in Schwarzenberg Grosswerkzeuge gefertigt. Die Verbindung zu Porsche reicht bis in die späten 1930er-Jahre zurück, als hier die Umformwerkzeuge für den von Ferdinand Porsche konstruierten VW Käfer entstanden. 2015 übernahm die Porsche AG die Werkzeugbausparte von Kuka und entwickelte sie technologisch weiter. Tradition und Innovation stehen hier nicht im Widerspruch – sie bedingen einander.
Seiffen: Die Seele des Weihnachtsfestes
Ein Abstecher führt nach Seiffen, dem legendären „Spielzeugdorf“ und der inoffiziellen Weihnachtshauptstadt Deutschlands. Lichterketten ziehen sich durch die Strassen, Schaufenster funkeln mit Nussknackern, Engeln und filigranen Krippen. Seit Jahrhunderten fertigen die Nachfahren der Bergleute hier jene Objekte, die das Bild von Weihnachten weltweit geprägt haben.
In der Manufaktur von Richard Glässer, berühmt für ihre Weihnachtspyramiden, offenbart sich das Herz dieses Handwerks. Mehrstöckige Holzkarussells, angetrieben von Kerzenwärme oder modernen Elektromotoren, drehen sich langsam – eine stille Metapher für die Kraft des Macan Turbo Electric vor der Tür. Michéle Drechsel öffnet eine Seitentür und führt in einen Raum, der an die Werkstatt des Weihnachtsmanns erinnert: Drehbänke summen, Holzspäne bedecken den Boden, Hände fügen winzige Einzelteile zu Engeln, Hirten und Königen zusammen. Alles handgeschnitzt, alles handbemalt. Eine Fertigkeitstradition, die Generationen überdauert hat.
Mit einer sorgfältig ausgewählten Weihnachtspyramide im Gepäck folgt die Route weiter nach Freiberg, der historischen Silberhauptstadt Sachsens, und schliesslich nach Dresden. Dort erstrahlt der Striezelmarkt – einer der ältesten Weihnachtsmärkte der Welt – vor barocker Kulisse. Eine monumentale hölzerne Pyramide dreht sich über den Ständen, der Duft von Glühwein, Maronen und Bratwürsten liegt in der Luft, Weihnachtslieder mischen sich unter die Stimmen der Besucher. Weihnachten in seiner wohl opulentesten Form.
Finale in Leipzig
Am nächsten Morgen führt die Reise nordwärts nach Leipzig zum Porsche-Werk, wo neben dem Panamera auch der Macan gefertigt wird. Das futuristische Porsche Experience Center bildet den Schlusspunkt dieser winterlichen Route. Handgefertigte Volkskunst aus dem Erzgebirge trifft auf modernste Elektromobilität – Sachsens ältestes Handwerk begegnet seiner innovativsten Industrie.
Der Macan hat die Strassen des Erzgebirges souverän gemeistert. Besonders komfortabel gestalten die Porsche Charging Lounges in Himmelkron und Estenfeld die Reise. Rund um die Uhr geöffnet, mit WLAN, Snacks und bis zu sechs 400-kW-Ladern. In nur 21 Minuten lädt der Macan von 10 auf 80 Prozent – gerade genug Zeit für einen Espresso. Gemeinsam mit dem Destination Charging am Porsche Experience Center Leipzig wird das Laden zum selbstverständlichen Teil dieses festlichen Roadtrips.
Wenn die Dämmerung über dem Erzgebirge liegt, offenbart sich die Silberstrasse als weit mehr als eine touristische Route. Sie ist ein lebendiges Geflecht aus Geschichte, Handwerk und Identität. Der Bergbau prägte die Region, die Holzkunst erfand sie neu – und gerade im Winter scheint es, als würde man direkt in die zeitlose Magie von Weihnachten eintauchen.














