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FASHIONPAPER – das Magazin für Fashion, Beauty und Lifestyle

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Champagner & Wein im Atombunker, Fondue in der Gondel: Das kulinarische Märchen vom Stubaital

Photo zVg Hotel Jagdhof

Travel

Champagner & Wein im Atombunker, Fondue in der Gondel: Das kulinarische Märchen vom Stubaital

Spitzensportler, Hollywoodstars, Topunternehmer, Yogaladies, Wellnessfans … lieben das Traditionshaus mit Michelin-Stern: Im Relais & Châteaux SPA-HOTEL Jagdhof verschmelzen bodenständige Tiroler Tradition und radikaler High-End-Luxus zu einem kulinarischen Gesamtkunstwerk. Willkommen im flüssigen und kulinarischen Himmel auf Erden.

Spitzenhotellerie ist wie eine Theaterbühne, auf der jeden Tag das perfekte Stück aufgeführt wird. Doch im Stubaital, genauer gesagt im herrlich luxuriösen Jagdhof in Neustift, wird dieses Stück nicht nur gespielt, hier wird es zutiefst gelebt, geschmeckt und zelebriert. Wer den Jagdhof betritt, spürt sofort, dass Genuss hier kein steifes Konzept ist, sondern pure, pulsierende Leidenschaft. Das absolute Herzstück des Hauses? Seine drei Restaurants, die alle aus einer einzigen, hochkarätigen Küche bespielt werden.

Das unbestrittene Kronjuwel ist das hoteleigene Gourmetrestaurant Hubertusstube. Erst vor Kurzem wurde das Team um Juniorchef und Sternekoch Alban Pfurtscheller mit einem glänzenden Michelin-Stern und phänomenalen 4 Hauben (18 Punkte) im Gault&Millau ausgezeichnet. Wer sich hier auf das grosse Menü einlässt, begibt sich auf eine Reise aus 5 bis 7 filigranen Gängen, von raffinierten Aperohäppchen über das Amuse-Bouche bis hin zu kunstvollen Petits Fours. Ein kulinarischer Rausch, bei dem die Messlatte für den Standard den gesamten Tag über, vom majestätischen Frühstück bis zum späten Dessert, in schwindelerregenden Höhen liegt.

Zwischen romantische Liebesdinnern und Champagner Degustation
Für diejenigen, die den ganz intimen Luxus suchen, wartet im Garten des Hotels ein weltweit einzigartiges Highlight: eine liebevoll umgebaute, originale Tiroler Fondue-Gondel. Ausgelegt für vier Erwachsene (oder eine sechsköpfige Familie, je nachdem, wie gross die Kids sind), wird hier bei freiem Blick auf die Bergwelt ein Traum aus cremigem Trüffel-Käsefondue, edlem Fondue Bourguignonne und flüssiger weisser Schokolade mit frischen Früchten serviert.

Ein Ort voller Magie und süsser Geheimnisse. „Wenn diese Wände sprechen könnten!“, schmunzelt die Crew hinter den Kulissen. Zwar gibt es in der Gondel aus Gründen der absoluten Privatsphäre natürlich keine Kameras, aber das Service-Team flüstert sich so manche Anekdote zu. Bei Champagner und Kerzenschein soll es bei Hochzeitstagen, First Dates und romantischen Überraschungen neben dem Trüffelfondue auch schon zu den einen oder anderen leidenschaftlichen Küssen gekommen sein. Erlaubt ist, was glücklich macht. Die Gäste läuten einfach per Funk, wenn der Nachschub an Pommes oder Wein rollen soll, oder geniessen die absolute, ungestörte Zweisamkeit.

Der Millionen-Safe: Ein Atombunker voller flüssiger Schätze
Wer die wahre Seele des Hauses verstehen will, muss jedoch tiefer hinabsteigen, hinein in den weltberühmten Rotweinkeller des Jagdhofs. Was früher einmal als Atombunker konzipiert war, ist heute eine der exklusivsten Schatzkammern der Erde. Unter perfekten Bedingungen bei 14 bis 16 Grad reifen hier gigantische 14 .000 Flaschen Wein, aufgeteilt auf 1.250 erlesene Positionen.

Der Keller ist der ganz grosse Stolz von Senior-Chef Armin Pfurtscheller, der das Wein-Genwerk in den achtziger Jahren von keinem Geringeren als dem legendären „Weinpapst“ Adi Werner im Hospiz am Arlberg gelernt hat. Armin brachte die Liebe zum Bordeaux nach Tirol und baute eine phänomenale Kollektion auf, die heute zu den besten der Welt zählt (ausgezeichnet unter den Top 3 von The World of Fine Wine).

Wer durch die alterwürdigen Gänge wandert, dem stockt der Atem: Von den absoluten Ikonen Frankreichs wie Château Mouton-Rothschild, Château Figeac, Pétrus und den unbezahlbaren Raritäten der Domaine de la Romanée-Conti bis hin zu den italienischen Giganten wie Sassicaia, Angelo Gaja, Ornellaia und Masseto ist hier alles vertreten, was Rang, Namen und schwindelerregende Marktwerte hat. Doch um solche Zuteilungen weltbekannter Weingüter überhaupt zu bekommen, braucht es jahrzehntelange Loyalty, harte Arbeit und exzellentes Networking.

Verrückte Promi-Wünsche
Dass der Jagdhof ein internationaler Magnet für die absolute Elite ist, zeigt ein Blick in die Historie der Gästewünsche. Unvergessen bleibt die Geschichte eines Stammgastes, der seinen Privatjet nach Paris schickte, nur um zehn Kisten seines heissgeliebten Lieblings Mineralwassers einfliegen zu lassen – ein Logistik-Stunt für schlappe 20.000 Euro.

Der Jagdhof ist ein Ort für unvergessliche Momente, an dem unvergessliche Erlebnisse mit ehrlicher Herzlichkeit geschrieben werden. Und wenn am Ende eines perfekten Dinners die weisse Valrhona-Schokolade mit Sauerkirschen und ein exklusiver Macallan-Whisky im Tumbler serviert werden, erinnert man sich gern an das Credo der grossen Koch-Legende Johanna Maier, bei der Alban einst lernte: „Macht die Portionen nicht so gross, nach einem guten Essen muss man sich noch lieben können!

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