Hotel mischun – sei mein Gast

Die Gäste werden schon erwartet. In Brigels, in der Surselva, haben Hansjörg Schiess und Martina Martoncikova ihren Traum verwirklicht: Mit der Eröffnung des mischun im Juli 2018 schloss das glückliche Gastgeberpaar die fast fünfjährige Planung ab. Das kleine, feine Hotel begrüsst alle, die das authentische Graubünden kennen und lieben, aber auf den Touch des 21. Jahrhunderts nicht verzichten möchten.

Durchatmen, lächeln, angekommen sein. Im mischun gelingt das ganz einfach. „Sei mein Gast“, so der schlichte Anspruch der Eigentümer Hansjörg Schiess und Martina Martoncikova, und bereits mit dem ersten Schritt des Gastes ins neue Hideaway lösen die Inhaber das Versprechen ein. Beim Willkommens-Apéro wandert der Blick über das liebevoll gestaltete Interieur und der anstrengende Alltag scheint schon weit entfernt. Die stilsichere Inneneinrichtung hat der Patron selbst übernommen, war er doch jahrzehntelang erfolgreicher Unternehmer im Wohndesign.

Alpine Flora und Fauna als Leitmotiv
In der Lobby fasziniert ein rundum verglaster Kamin – mit Holz befeuert strahlt er die Wärme aus, die sprichwörtlich für das ganze Haus steht. Fünfzehn individuell gestaltete Zimmer, Juniorsuiten und Suiten/Appartements für bis zu vier Personen verbreiten behagliches Bündner Flair. „Mischun“, das ist Romanisch und bedeutet sinngemäss „das Huhn zieht sich ins Nest zurück“. So wohlig soll sich jeder fühlen, der im mischun eingecheckt hat.
Mit seiner braun gebrannten Holzfassade aus Bündner Fichte fügt sich das mischun harmonisch in das schöne, alte Dorfbild von Brigels ein. Fünf Mitarbeiter freuen sich in diesem herzlich geführten Familienbetrieb darauf, den Gast zu verwöhnen. Da das neue Hotel von Grund auf geplant wurde, gibt es auch bei der Raumaufteilung keine Kompromisse. Die neun komfortablen Doppelzimmer (23– 25 m2) tragen – wie die grösseren Suiten – Tiernamen aus der Bündner Bergwelt: Da grüsst das Murmeltier und die Gämse lugt von der exklusiven Fototapete neugierig ins Zimmer. Hansjörg Spiess konnte den Engadiner Wildtierfotografen Albert Mächler für die unkonventionelle Zusammenarbeit gewinnen und so jeder Unterkunft ein individuelles Flair verleihen.

Unterkünfte für alle Bedürfnisse
Wer es grosszügiger mag, wählt eine Juniorsuite (27–31 m2) oder das Appartement „tschéss“, eine Maisonettewohnung mit Balkon. Die drei Suiten/Appartements mit 53–58 m2 verfügen über eigene Küchenzeilen. Es gibt ein barrierefreies sowie ein rollstuhlgängiges Zimmer. Alle Unterkünfte sind mit Fussbodenheizung, Fernseher, Nespresso-Maschine und WLAN ausgestattet. Pflegeprodukte und Frotteewäsche für den Spa-Besuch liegen bereit.
Dass in allen Räumlichkeiten nur feinste Materialien verwendet wurden, versteht sich von selbst. Sogar die modernen kreisrunden Lampenbögen reflektieren den Gedanken, dass man sich in einem gemütlichen „Nest“ befindet. Das mischun ist der ideale Ort für Paare, die eine unkomplizierte und dennoch geschmackvolle Auszeit in den Bergen erleben wollen.

Bündner Spezialitäten gehören dazu
Was wäre ein Aufenthalt im Bündnerland ohne die köstlichen kulinarischen Spezialitäten? Deshalb bietet das mischun nicht nur das Frühstück mit frischem Brot und Zopf, feinem lokal erzeugtem Fleisch und Alpkäse, frisch zubereiteten Eierspeisen, Bio-Butter, Honig und Milchprodukten. Von 15.30 bis 21.30 Uhr stehen für die „Nahversorgung“ selbstgebackene Kuchen, Suppen und kalte Plättli mit Trockenfleisch und Salsiz zur Verfügung. Unbedingt sollte man auch die Bauernhof-Glacé von Menaschi Puril Cathomen aus Brigels probieren. Als Halbpension ist „tscheina el vitg“ („Abendessen im Dorf“) zubuchbar.

In der hauseigenen Bar & Lounge wird dazu der „Breil Pur“, ein Organic Swiss Gin, als Pre-Dinner-Drink serviert. Wen es nach handverlesenen Zigarren und Cigarillos gelüstet, der findet seinen Platz im (verglasten) Fumoir. Auch bei der Weinauswahl überlassen die Gastgeber nichts dem Zufall und kooperieren mit den Produzenten ihres Vertrauens, sei es aus Graubünden oder dem Tessin, sowie klassischen südländischen Weinimporteuren. Genuss steht im mischun ganz weit oben.

Garten und Wellness für nachhaltige Erholung
Zum perfekten Rückzugsort gehört auch ein einladender Garten, der die Jahreszeiten widerspiegelt. Auf 1 000 m2 Wiese mit Liegestühlen und Sonnenschirmen ist es nicht schwer, einen persönlichen Lieblingsplatz zu entdecken, um ungestört seinen Gedanken nachzuhängen. Unterstützend könnte dabei ein Besuch der finnischen Sauna oder des Dampfbads wirken, der gerade in den Wintermonaten den Wohlfühlfaktor weiter erhöht. Der Ruheraum führt auf eine Aussenterrasse zum Abkühlen und Durchschnaufen. So sorgt das ganzheitliche Wellness-Erlebnis in der Natur für Erholung, die noch lange anhält.

Etwas ganz Besonderes sind dabei die organischen Heutapeten aus Österreich, die im Spa und in anderen öffentlichen Räumen die Pflanzenwelt der Alpen ins Haus holen. Hier hat Hansjörg Schiess einmal mehr sein Händchen für innovative und ökologische Materialien bewiesen. Die „Almrausch Heuwände und Leuchtkörper“ bringen mit ihrem beruhigenden Blüten- und Weideduft die Natur ins mischun. So kann man sich in dem in der Sommer- und Wintersaison geöffneten Hotel jederzeit am Geruch von frisch gemähten Wiesen erfreuen.

In Brigels fühlen sich Aktive und Genussmenschen wohl
Das mischun liegt ruhig, aber zentral am Dorfrand von Brigels. Restaurantbesuche und Einkäufe können also bequem zu Fuss gemacht werden. Den einen zieht es in die urige Beiz, den anderen ins Gourmetlokal. Auch für den Weg zum beheizten Badesee oder zu den sommerbetriebenen Bergbahnen kann man das Auto getrost auf dem Parkplatz/in der Tiefgarage stehen lassen. Die 9-Loch- Golfidylle Brigels liegt 1 000 Meter entfernt. Für Fahrten in der Umgebung kann der Postbus genutzt werden, der ebenso wie der Skibus 100 Meter vom Haus entfernt hält.

Die Ferienregion Breil/Brigels erstreckt sich auf einer Sonnenterrasse mit herrlichem Panorama (1 289 m ü. d. M.), die zu Spaziergängen und gut beschilderten Wanderungen einlädt. Minigolf und Sesselbahn werden von den Gemütlichen bevorzugt, während Mountainbike-Trails und Pass-Routen zu sportlichen Aktivitäten herausfordern. Aber keine Sorge, der örtliche Veloverleih hält auch E-Bikes bereit! Kulturhistorisch Interessierte buchen eine Führung im Latour-Archiv in Breil, das von vier Jahrhunderten aus dem Leben der Familie De Latour erzählt. Breil ist ein malerisch gelegener, geschichtsträchtiger Ort und zusammen mit dem mischun erst recht eine Reise wert.

Bilder Copyright: Reto Guntli und Agi Simoes

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