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Heiligkeit der Handlung – Re-Konstruktionen des Gemeinsamen

Photo: zVg Brigita Kasperaitè

Lifestyle

Heiligkeit der Handlung – Re-Konstruktionen des Gemeinsamen

Heiligkeit der Handlung. Re-Konstruktionen des Gemeinsamen: Die aktuelle Ausstellung in der a&o Kunsthalle Leipzig widmet sich der Würdigung des kreativen Prozesses. Künstlerin Mandy Kunze hat elf KollegInnen zu einer besonderen Kollaboration eingeladen, die Einblicke in die Entstehung von Kunstwerken gibt.

Das Ergebnis steht nicht zwangsläufig am Ende – davon können sich noch bis zum 24. September die BesucherInnen der a&o Kunsthalle Leipzig überzeugen: Initiiert von der Leipziger Malerin Mandy Kunze, gibt die Ausstellung „Heiligkeit der Handlung – Re-Konstruktionen des Gemeinsamen“ Einblicke in kreative Schaffensprozesse. Dazu hat Kunze elf KollegInnen aus unterschiedlichen Disziplinen eingeladen. Zu sehen und zu erleben sind so mehr als 21 Positionen von zwölf KünstlerInnen aus den Disziplinen Malerei und Fotografie. Neben den zahlreichen Wand- und raumfüllenden Arbeiten werden ebenfalls popkulturelle Objekte und die wohl schrillste Collage Leipzigs gezeigt. Workshops und Live-Performances begleiten die Ausstellung.

„Mit Lust und Freude und auf Augenhöhe in einen kreativen Austausch zu kommen – das ist der Grundgedanke dieser Ausstellung“, erklärt Mandy Kunze. Neben dem Verweis auf eigene Arbeiten, tritt sie in Kollaboration mit Henriette Aichinger (Nebo Klak), Stephanie Dost, Gustav Franz (Nebo Klak), Robert Frenzel, Julienne Jattiot, Philipp Kummer, Maria Meyer, Claudia Rössger, Migiwa Shimizu, Thomas Siemon und Irene Wellm. Die gemeinsam entstandenen Werke sind in verschiedenen Stadien der Fertigstellung zu sehen, an einigen wird noch während der Ausstellung gearbeitet.

Ausstellung mit Überraschungen – auch ein Thema für die Versicherung
„Zu sehr nehmen wir immer wieder nur die Ergebnisse wahr“, kommentiert der künstlerische Leiter der a&o Kunsthalle Julien Rathje, „dabei sind es ja oft nur scheinbare Resultate, die den Kern, den Prozess, überdecken“. Mandy Kunze holt elf KünstlerInnen ins Boot und geht mit ihnen – und den BesucherInnen – auf eine gemeinsame Reise: „Heiligkeit der Handlung ist eine ganz eigenwillige Momentaufnahme, die es schafft, zahlreiche unterschiedliche Facetten künstlerischer Arbeit einzufangen.“ Auch für die Direktorin der sTART Foundation ist „Heiligkeit der Handlung“ ein Abenteuer: „Nicht zu wissen, was in der Ausstellung gezeigt wird“, kommentiert Tanja Heuchele, „war nicht zuletzt auch mit Blick auf die Versicherung eine Herausforderung.» Für Heuchele sind nicht nur die Atelierbesuche und der regelmässige Austausch mit KünstlerInnen elementar. Das Projekt soll auch dem breiten Publikum die zeitgenössische Kunst zugänglicher machen.

Teilnehmende KünstlerInnen
Neben Werken und Aktionen von Mandy Kunze sind Arbeiten zu sehen von Henriette Aichinger (Nebo Klak), Stephanie Dost, Gustav Franz (Nebo Klak), Robert Frenzel, Julienne Jattiot, Philipp Kummer, Maria Meyer, Claudia Rössger, Migiwa Shimizu, Thomas Siemon und Irene Wellm.

Ausstellung und Programm sind kostenfrei, Interessierte, BesucherInnen und KünstlerInnen werden gebeten, sich unter info@aokunsthalle.com anzumelden.

Über die stART Foundation
Die stART Foundation wurde im Jahr 2020 von Michael Abel (London) und Oliver Winter (Berlin) gegründet. Ziel der gemeinnützig anerkannten Stiftung mit Sitz in Amsterdam ist die Förderung junger Kunst u.a. durch die Vergabe von Stipendien und die Realisierung von Ausstellungen und Konzerten. Zeitgenössisches aus den Bereichen Bildende Kunst, Tanz, Musik und Design stehen im Mittelpunkt. Die stART Foundation bündelt das bisherige Kunst-Engagement der Berliner Hostelgruppe a&o, vormalig bekannt unter dem Label art&o. Erstmals 2022 und dann jährlich, wird eine Jury den stART Foundation-Förderpreis in Höhe von 5.000 Euro vergeben. Das Gremium wird aktuell zusammengestellt, Einzelheiten zu Preis und Ausschreibung sind demnächst zu finden unter https://start-foundation.eu/#intro

Über die a&o Kunsthalle Leipzig
Die a&o Kunsthalle Leipzig ist ein Ausstellungsraum für aufstrebende KünstlerInnen, der von der stART Foundation und der Bereitstellung des Standorts der a&o Hostels unterstützt wird. Das ehemalige Bahnpostdepot aus dem 19. Jahrhundert am Leipziger Hauptbahnhof wurde 2018 umgestaltet und die leerstehende 500 Quadratmeter grosse Halle in einen flexiblen Ausstellungs- und Veranstaltungsort verwandelt, welcher seit November 2018 wechselnde Ausstellungen der darstellenden und bildenden Kunst aller Medien zeigt. Das Programm der a&o Kunsthalle wird von ihrem Team kuratiert und von vermittelnden Rahmenprogrammen begleitet. Ziel ist es einen Dialog zwischen Singularitäten und Kollektiven – KuratorInnen und KünstlerInnen, KünstlerInnen und Institutionen, Einheimischen und BesucherInnen – zu schaffen.

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