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FASHIONPAPER – das Magazin für Fashion, Beauty und Lifestyle

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Nimm mich in den Arm #kuschelzeit

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Nimm mich in den Arm #kuschelzeit

Mit dem Winter sind die Tage kürzer und kälter geworden und mit der Vorweihnachtszeit kehrt die Romantik heim. Viele Menschen sehnen sich an den Abenden an kuschlige Stunden zu zweit. Aber zwischen Smartphone, Social Media und Digitalisierung scheint es, dass simple Hautberührungen abhandengekommen sind. Viele Menschen haben kaum Körperkontakt, obwohl sie gerne wieder einmal in die Arme genommen werden möchten. Zärtlichkeiten und Berührungen spielen aber nicht nur für das Wohlbefinden, sondern auch für die Gesundheit eine wichtige Rolle. Sie können eine Menge bewirken.

Warme Hände streichen über die Haut, der eigene Geist fühlt sich schnell wohl und der Körper entspannt. Einige Leute sprechen bei diesem Geschehnis vom Chi oder die Lebensenergie, die durch die Hände des andern fliessen. Auch ganz ohne den Glauben an esoterische Themen oder an die Chi-Energie, versteht man auch in der Wissenschaft, dass Berührungen für die Gesundheit eine wichtige Rolle spielen. Berührungen haben für Lebewesen einen Stellenwert wie die Luft für das Atmen. Ich kenne eine Dame, die streichelt und ist sehr verschmust mit ihrer Katze – ihr Mann im Gegenzug kam mit der Zeit, je länger die Ehe bereits bestand, immer kürzer mit Berührungen. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen dies, in den ersten fünf Jahren wird der Sex in einer Beziehung immer seltener, bleibt danach im Mittel über 20 bis 25 Jahre stabil. Im Alltag berühren sich Paare immer weniger, je länger sie zusammenleben. Zugleich ist aber die Sehnsucht nach Berührungen sehr gross. Die Dame erkannte das Problem noch früh genug und kuschelt heute nicht mehr nur mit ihrer Katze.

Instinktiv spürt der Mensch, wie gut ihm das Geschmuse mit dem Partner tut. Bei Umarmungen schüttet der Körper das Hormon Oxytocin aus, das gegen Stress wirkt. Der Blutdruck des Menschen sinkt, das Stresshormon Cortisol wird vermindert, Ängste und Schmerzen verblassen. Regelmässige Umarmungen stärken sogar das Immunsystem und man ist weniger anfällig für Erkältungsviren. Das Hormon Oxytocin stärkt auch die Bindung an den Partner – das Gefühl von Zuneigung und Vertrauen. Ohne Oxytocin wären wir emotionslose Roboter.

Ich persönlich finde das Kuscheln unheimlich schön und rate jedem, sich in dieser Vorweihnachtszeit, etwas abzuschalten, zurücklehnen und mit dem Partner die Zweisamkeit zu geniessen. Obwohl ich zeitlich sehr eingespannt bin und vieles zu erledigen habe, nehme ich mir diese Zeit, #kuschelzeit heisst nicht nur etwas für die Partnerschaft zu tun, sondern auch für die Gesundheit.

Ich trage bei diesem Shoot ein Outfit von Manor, Coop Naturaline und Beldona. Mehr Bilder der #kuschelzeit von #ramonabonbizin folgen demnächst auf dem #fashionpaper .

Cardigan von Maddison | Manor, langarm, 100% Kaschmir / Cashmere, CHF 129
Trainingshosen von Coop Naturaline, Jogging Hose, 95% Baumwolle, 5% Elastan, CHF 49.95
BH mit Bügel von Beldona

Foto: @Cpfotografie

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Ramona Bonbizin ist die Gründerin des Magazines Fashionpaper.

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. riekje schmid

    Dezember 11, 2016 at 9:57 pm

    machen wir denn in Arosa 🙂

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