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FASHIONPAPER – das Magazin für Fashion, Beauty und Lifestyle

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Ostschweizer können von ihrem Blog leben – 20 Minuten hat über das fashionpaper.ch berichtet

Presse

Ostschweizer können von ihrem Blog leben – 20 Minuten hat über das fashionpaper.ch berichtet

Die Ostschweizer Ramona Bonbizin und Chris Kradolfer führen gemeinsam den Fashion-Blog Fashionpaper.ch und feiern damit grosse Erfolge.

«Früher freuten wir uns über jeden neuen Kunden», sagt Chris Kradolfer. «Mittlerweile sind wir aber soweit, dass wir sie uns selber aussuchen können und genauer hinhören, wenn sie uns ihre Produkte andrehen wollen.» Der 34-Jährige und seine Lebenspartnerin Ramona Bonbizin (32) führen gemeinsam den mittlerweile sehr erfolgreichen Lifestyle-Blog fashionpaper.ch.

«Ursprünglich war es nur ein Fashion-Blog», so Bonbizin. «Weil aber immer mehr Kunden aus verschiedenen Bereichen auf uns zukamen, wurde das Angebot immer vielfältiger.»

Gut bezahlt

Den Blog Fashionpaper.ch gibt es seit 2008, doch erst seit Anfang Jahr können Bonbizin und Kradolfer hauptberuflich von dem Blog leben. «Davon leben heisst für uns, dass wir von unserer Arbeit, also durch die Publikationen auf dem Fashionpaper.ch, sämtliche Kosten wie Miete, Rechnungen und Löhne decken können», so Kradolfer.

In der Schweiz herrsche laut Kradolfer noch die Meinung, dass man von einem Blog oder Internetportal nur im weitem Amerika leben könne. Bonbizin bestätigt zwar, dass es ein hartes Stück und ein weiter Weg war, aber es habe sich gelohnt und «es macht Spass, ein Trend-Botschafter zu sein.» Inzwischen sei man auch bereits so weit, dass man Personal einstellen wolle.

«Strenger als ein 08/15-Bürojob»

Wer jetzt glaubt, es handle sich dabei um einen «Schoggi-Job», irrt: «Wir arbeiten sicher zehn Stunden am Tag an unserem Blog», so Bonbizin. «Wir besuchen Veranstaltungen oder testen Produkte aus, dann schreibe ich die Berichte, Chris kümmert sich um die Bilder und die Videos und verwaltet die Seite.»

Die verschiedenen Unternehmen bezahlen sie pro Publikation: «Das heisst, sie buchen ein Video, Foto oder einen Text oder möchten mit dem Produkt in einer Geschichte von uns integriert werden», so Kradolfer. «Bei jedem Auftrag bedingen wir uns aber aus, dass wir authentisch sein dürfen und unsere Meinung vertreten werden.»

Zwar werde dieser Aufwand und die Präsentation der Produkte durch die Firmen gut entlöhnt, oftmals sei der Fashion-Blog aber viel anstrengender als ein 08/15-Bürojob. «Dort arbeitet man ein paar Stunden und darf nach Hause gehen, hier ist man aber die ganze Zeit am Arbeiten», so Bonbizin.

Schlimme Erfahrungen gemacht

Dass sie ihre Meinungen in den Publikationen vertreten dürfen, sei beiden wichtig. «Als Trend-Botschafter ist es meine Aufgabe, ein Produkt authentisch anzuwerben», so Bonbizin. «Ich muss dahinter stehen können.» Deshalb würde sie auch nicht alles anpreisen oder ausprobieren.

Mit ihren Tests habe sie bisher nicht nur positive Erfahrungen gemacht: «Einmal habe ich ein billiges Make-up getestet und Ausschlag davon erhalten», so Bonbizin. Genau so vernichtend wie das Resultat sei dementsprechend ihr Bericht ausgefallen.

Seite weiter entwickeln und erweitern

Dass die authentische Werbung gut ankommt, beweisen die steigenden Besucherzahlen auf der Homepage. Auch auf ihrer Facebook-Seite und Instagram-Seite kämen immer mehr Besucher.

Zudem werden sie auf Veranstaltungen wie Modeschauen immer wieder gefragt, woher sie beispielsweise ein Kleidungs-oder Schmuckstück haben oder sie erhalten Bilder von ihnen präsentierten Sachen mit der Frage, wo man sie erhalten könne. «Meistens tragen wir Stücke, die wir präsentieren durften oder sollten», so Bonbizin. «Beispielsweise Kleider von Wolford oder Schmuck von Rhomberg.» Das sei Offline-Werbung für das entsprechende Unternehmen.

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