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Mit Renault 100% Electric am Julius Bär Zürich ePrix 2018

Die erste und höchste Rennkategorie mit 100% elektrisch angetriebenen Fahrzeugen schreibt einmal mehr Geschichte. Das zehnte Rennen in der vierten Saison der FIA Formula E findet in Zürich statt. Der Moment ist historisch, steht doch die Veranstaltung für das erste Rundstreckenrennen vor Schweizer Publikum nach einem Unterbruch von mehr als sechzig Jahren.

Mehr als ein Rennen: Das Renault e.dams Team und Renault Suisse SA setzen den Anspruch der Organisatoren und der Veranstaltung exakt um. Während das Team Renault e.dams mit dem Schweizer Sébastien Buemi und dem ebenfalls in der Schweiz wohnhaften Nicolas Prost in der Zürcher Enge punkten will, können die Besucher ab dem Bahnhof Stadelhofen und ab dem Bürkliplatz Testfahrten mit dem Renault ZOE absolvieren – natürlich immer 100% ELECTRIC.

Auch wenn die Fahrer mit gleichen Chancen unterwegs sind, dürfte die Motivation von Sébastien Buemi alle anderen übertreffen. Der Schweizer hat die Chance, zum ersten Mal in seiner Karriere im eigenen Land vor eigenem Publikum zu fahren. Dass er für einen Sieg an Premieren-Veranstaltungen gut ist, bewies Séb an den jeweils ersten ePrix in Punta del Este, Monaco, London, Hongkong und Marrakesch. Entsprechend hoch liegen die Erwartungen für das Rennen in Zürich.

Der in der Schweiz wohnhafte Franzose Nicolas Prost fährt ebenfalls (fast) ein Heimrennen. Sei Ziel liegt natürlich auch in den Punkten; insbesondere, um die Platzierung des Teams Renault e.dams im Gesamtklassement beim drittletzten Rennen der Saison zu verbessern.

Der Rundkurs des Julius Bär Zürich e-Prix 2018 liegt in der Züricher Enge, vor herrlichster Kulisse, mit dem Start beim Hafen Enge, am Mythenquai. Parallel zur Boxengasse beschleunigen die Fahrer auf der langen Geraden in Richtung General-Guisan-Quai, Stockerstrasse, Dreikönigstrasse über die Genferstrasse, Gotthardstrasse und die Alfred Escher-Strasse. Eine weitere lange Gerade führt zurück in den Hafen Enge. Die 2,46 km lange Strecke umfasst elf Kurven inklusive einer Spitzkehre vor der Start/Ziel-Geraden. Der Start des knapp 1-stündigen Rennens am Sonntag, 10. Juni, ist auf 18:00 Uhr angesetzt.

Sébastien Buemi: «In Zürich zu starten ist schon jetzt ein unglaubliches Gefühl. Dass gerade ich diese Chance habe, erfüllt mich mit Stolz. Ich kenne die Stadt sehr gut und bin die Strassen abgelaufen. Die Strecke scheint recht einfach, mit vielen rechtwinkligen Kurven. Die grosse Herausforderung wird darin liegen, den richtigen Rhythmus zu finden. Die lange Gerade und die Schikane dürften Möglichkeiten bieten, um zu überholen. Ich bin zu einer Zeit aufgewachsen, während der Rundstreckenrennen in der Schweiz verboten waren. Umso mehr werde ich versuchen, aus diesem Rennen ein Maximum herauszuholen!»

Nicolas Prost: «Ich bin Franzose, habe aber auch einen Schweizer Pass. Das heisst: Das ist für mich ein neues Heimrennen! Inmitten von Paris Rennen zu fahren, ist etwas Besonderes. Aber nach drei Jahren gewöhnt man sich auch daran. Die Stadt Zürich kenne ich nicht so gut, aber ich weiss, wie schön sie ist, und wie interessant. Man wird am kommenden Wochenende realisieren, welche Anstrengungen es erforderte, um den Automobilrennsport auf Rundstrecken in die Schweiz zurückzuholen. Ich danke allen, die dies ermöglicht haben und hoffe natürlich, dass wir am Sonntag ein grossartiges Rennerlebnis geniessen können.»

Die Renault Gruppe in der Schweiz
Die Schweiz steht heute bereits für den drittgrössten Marktanteil an Elektrofahrzeugen in Europa. Renault sicherte sich in der Schweiz allein seit anfangs dieses Jahres einen Marktanteil von 17,8% (Stand per Ende April) unter den 100% elektrisch angetriebenen Fahrzeugen und führt damit auch den Volumenmarkt an. Das Schlüsselmodell unter den 100% elektrisch angetriebenen Fahrzeugen heisst Renault ZOE. Das 2012 eingeführte Modell wurde 2017 von einer Schweizer Fachjury zum «Grünsten Auto der Schweiz 2018» gewählt. In reinen Verkaufszahlen steht der Renault ZOE an dritter Stelle in einem Markt, der von Premium-Elektrofahrzeugen dominiert wird. Bis heute sind bereits mehr als 2‘600 ZOE in der Schweiz verkauft worden. Nebst den vielen privaten Kunden setzen mehrere Städte, verschiedenste Unternehmen, Flughäfen und Car Sharing-Unternehmen auf die Z.E.-Fahrzeuge von Renault.

Formel E, auch am Bahnhof Stadelhofen
Während die Formel E-Fahrzeuge auf der Rennstrecke unterwegs sind, findet 100% ELECTRIC by Renault auch in der näheren Umgebung des Renngeländes statt. Die Besucher haben die Möglichkeit, an zwei Standorten Probefahrten mit der neusten Ausführung des Renault ZOE zu absolvieren, ab Bahnhof Stadelhofen und ab dem Bürkliplatz.

Wer über den Bahnhof Stadelhofen anreist, kann schon da etwas von der 100% elektrischen Rennluft schnuppern und sich das aktuelle Formel E-Rennfahrzeug aus der Nähe ansehen. Zudem stellt Renault direkt beim Bahnhof Stadelhofen den trendigen Twizy und den ZOE vor. Und, wie gesagt: Wer selber mal 100% elektrisch unterwegs sein will, kann direkt vor Ort eine Probefahrt mit dem Renault ZOE buchen.

Ein paar Zahlen zum Julius Bär Zürich ePrix 2018:
2,465 km: Länge der Rennstrecke
11: Anzahl Kurven
39: Anzahl Runden während dem Rennen
96,135 km: Gesamtdistanz des Rennens
89: Renault e.dams kommt mit 89 Punkten in der Teamwertung nach Zürich
6: Renault e.dams belegt im Zwischenklassement der Teamwertung zurzeit den 6. Platz
5: Position im Zwischenklassement von Sébastien Buemi nach 9 absolvierten Rennen (82 Punkte)
18: Position im Zwischenklassement von Nicolas Prost nach 9 absolvierten Rennen (7 Punkte)

© Bilder PPR/CHRISTIAN MERZ, Video PPR/Pascal Bloch

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