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8. ST. GALLER FESTSPIELE 2013

Panorama

8. ST. GALLER FESTSPIELE 2013

Mit Oper, Tanz und einem Konzertprogramm präsentieren die 8. St.Galler Festspiele im UNESCO-Weltkulturerbe des St.Galler Klosterbezirks ein Programm, welches im Jahr seines 200. Geburtstags ganz im Zeichen von Giuseppe Verdi steht.

OPER Schlachtgemälde von Giuseppe Verdi
Die 8. St.Galler Festspiele rufen mit Giuseppe Verdis Oper Attila als Freilicht-produktion auf dem Klosterhof den Zerfall des römischen Reichs in Erinnerung. Der Hunnenkönig Attila zieht mit seinem Heer brandschatzend durch das römische Reich. Städte liegen in Trümmern und das Volk befindet sich auf der Flucht. Der einstige Glanz des Imperiums ist Vergangenheit. – Was sich anhört, wie die ideale Vorlage für einen aufwendigen Historienfilm, hat Giuseppe Verdi 1846 mit grossem Erfolg als Oper am Teatro La Fenice in Venedig herausgebracht. Mit ausladenden Chorszenen, rasch wechselnden Schauplätzen und Figuren, die sich nicht nur leidenschaftlich, sondern geradezu exzentrisch verhalten, haben Komponist und Librettist eine spannungsgeladene und expressive Oper gestaltet, die aufgrund der hohen Anforderungen an die Sänger und das Inszenierungsteam nur selten auf den Spielplänen zu finden ist.

Die Begegnung des heidnischen Hunnenkönigs Attila und des römischen Bischofs Leo I. findet unter der musikalischen Leitung von Antonino Fogliani auf einem Schlachtgemälde statt, das von Stefano Poda imposant in Szene gesetzt wird.

Der in Verona lebende Regisseur Stefano Poda ist bekannt für seine atmosphärischen Gesamtkunstwerke, in denen er Inszenierung, Kostüme und Bühnenbild auf das Genaueste aufeinander abstimmt. Das Schlachtgemälde zu Attila setzt sich aus den verfeindeten Heeren der Hunnen und Römer, verheerenden Kriegsspuren und zerstörten Artefakten, aber auch aus Zeichen der Hoffnung für eine bessere Zukunft zusammen. Der Regisseur entwirft für seine Inszenierung ein grosses Trümmerfeld vor der eindrücklichen Kulisse der St.Galler Kathedrale.

TANZ Seelenreise
Mit dem Titel Impronte verweist der Choreograf Marco Santi auf die Spuren des Lebens, die in der Welt hinterlassen werden und die in seinem Tanzstück gestisch und tänzerisch thematisiert werden. Der Schlagzeuger und Komponist Heinz Lieb, der zu Impronte die Musik beisteuert, fokussiert den Rhythmus als das alles bewegende und bestimmende Element. Mit Klangskulpturen, die sich aus verschiedenen Kombinationen von archaischen Trommelmotiven zusammensetzen und die kontinuierlich mit an Sphärenklänge gemahnenden Harmonien bereichert werden, wird von der Tanzkompagnie des Theaters St.Gallen die Reise der Seele von den Ursprüngen bis zur Vollendung beschrieben.

KONZERTE Forum für Alte Musik
Die Opern- und Tanzaufführungen werden umrahmt von einem exklusiven Konzertprogramm, das neben Werken aus dem 19. Jahrhundert Musik aus Mittelalter, Renaissance und Barock präsentiert. Einen Ring ohne Worte schmiedet Domorganist Willibald Guggenmos im Orgelkonzert. Mit Giuseppe Verdis Messa da Requiem unter Leitung von Otto Tausk kommt eine der ergreifendsten Requiemsvertonungen überhaupt zur Aufführung. Wagners Wesendonck-Lieder sind mit der renommierten Sängerin Maria Riccarda Wesseling zu hören und eines der zentralen Werke des abendländischen Kanons, Bachs Goldberg-Variationen, spielt der Akkordeonvirtuose Denis Patkovic. Mit dem Projekt Round M präsentieren sich Claudio Cavina und sein grandioses Ensemble La Venexiana mit einem jazzig-barocken Programm in St.Gallen. In die Welt des Hunnenkönigs Attila entführt schliesslich der Wiener Clemencic Consort mit Musik aus dem Nibelungenlied und mittelalterlicher Musik aus den Stammesgebieten der Hunnen.

Veranstaltungsübersicht: www.stgaller-festspiele.ch Weitere Informationen und Tickets: +41 71 242 06 06

ATTILA PREMIERE: FREITAG, 21. JUNI 2013, 20.30 UHR

Musikalische Leitung: Antonino Fogliani Inszenierung, Ausstattung und Licht: Stefano Poda
Attila Alexander Vinogradov | Askar Abdrazakov Ezio Luca Grassi | Leo An
Odabella Mary Elizabeth Williams | Katia Pellegrino Foresto Bruno Ribeiro | Derek Taylor
Leone Matt Boehler Uldino Nik Kevin Koch
Chor des Theaters St.Gallen Prager Philharmonischer Chor Opernchor St.Gallen Theaterchor Winterthur
Sinfonieorchester St.Gallen

IMPRONTE PREMIERE: MITTWOCH, 26. JUNI 2013, 21 UHR

Für die St.Galler Festspiele sind bereits drei Tanzproduktionen von Marco Santi entstanden. 2013 kommt es zu einer Zusammenarbeit mit dem in St.Gallen beheimateten Musiker und Komponisten Heinz Lieb, der als einer der innovativsten Trommelkünstler Europas gilt. Er schafft rhythmische Klangskulpturen mit verschiedenen Trommelinstrumenten. Realisiert wird die Idee, dass sich die Choreografie und die Komposition gegenseitig beeinflussen. So werden Tanz und Rhythmus zu einer untrennbaren Einheit verwoben.

(Aufgrund der Neugestaltung des Altarraums in der Kathedrale findet 2013 der Tanz in der Kirche St.Laurenzen statt.)

Choreografie Marco Santi
Mitarbeit Tanzkompagnie des Theaters St.Gallen Musik Heinz Lieb
Kostüme Marion Steiner
Licht Andreas Enzler

TANZKOMPAGNIE DES THEATERS ST.GALLEN
Impronte – Spuren. Die Tanzkompanie führt zusammen mit dem Musiker und Komponisten Heinz Lieb durch sieben Etappen, die durch sieben formale Abschnitte in der Komposition wiedergegeben sind. Dabei wird der den Ablauf dominierende Rhythmus sichtbar gemacht, indem er unmittelbar in Bewegung übergeht. Dies geschieht im fliessenden Zusammenspiel zwischen dem Spielen der Schlaginstrumente und den Bewegungen der Tänzer, die in improvisatorischen Abschnitten in das musikalische Geschehen eingebunden werden.

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